Tierheim Remagen

Aus Liebe zum Tier

Silvester – same procedure as every year!

Für viele ist es die Nacht der Nächte.
Für uns Notfallfahrer*innen ist es die Zeit der immer gleichen, unschönen Überraschungen.

Ja, es ist unser Job – und wir lieben ihn. Wir machen ihn aus voller Überzeugung.
Aber gerade in dieser Nacht, genau wie an vielen Feiertagen, steigt der Frustlevel rapide an.

Wer schon einmal nasse, verdreckte, verstörte und teilweise verletzte Hunde sichern musste, kann ein Lied davon singen. Viele dieser Hunde sind kilometerweit gerannt.
Und daraus ergibt sich das nächste Problem: Die Hunde gefährden auch andere Verkehrsteilnehmer – und schon sind die nächsten Rettungskräfte im Einsatz.

Die Hunde in dieser Nacht waren alle gechipt – aber keiner war registriert. Teilweise trugen sie nicht einmal ein Halsband.

Tagelang vor Silvester geben wir gemeinsam mit den Tiersuchhilfen Tipps zur Sicherung von Haustieren und posten diese auf allen Kanälen.

Ein großer Dank geht an alle Finder*innen, die die Polizei und dadurch uns informiert haben. ❤️
Ebenso ein herzliches Dankeschön an die Polizei Kreis Ahrweiler für die schnellen Rückmeldungen.

Und ein großes Kopfschütteln an all jene, die einen frei laufenden Hund sehen und nicht einmal die 110 anrufen. 🫤

Vielleicht überdenkt der eine oder andere am Ende dieses Jahres auch noch einmal seine „Böllerkäufe“. 🙏🏻

In diesem Sinne:
Ein gutes neues Jahr 2026.

🎄 Danke für Eure Unterstützung bei der Weihnachtswunschkugel-Aktion 🎄

Herzlichen Dank an alle Spender*innen sowie an alle teilnehmenden Geschäftsleute der Weihnachtswunschkugel-Aktion, die uns dies ermöglichen. Der größte Wunsch unserer Schützlinge ist ein eigenes, liebevolles Zuhause – leider kann dieser Wunsch nicht allen erfüllt werden. Doch durch eure Mithilfe können wir unseren Bewohnern viele kleine und große Wünsche erfüllen, und dafür möchten wir uns auch im Namen unserer Schützlinge ganz herzlich bedanken.

Im Laufe des Jahres entstehen jedoch auch Kosten für Futter, medizinische Versorgung und Pflege. Daher sind wir dauerhaft auf Spenden und Unterstützung angewiesen. Mit eurer Hilfe unterstützt ihr Tiere in Not, die nicht mehr gewollt sind und denen unsere Tierheim-Mitarbeiterinnen, Pflegestellen und ehrenamtlichen Helferinnen täglich mit viel Liebe, Engagement und Fürsorge zur Seite stehen.

Ihr möchtet uns weiterhin gezielt unterstützen? Auf unserer Homepage findet ihr unter dem Punkt „Spenden“ die Wunschliste unserer Schützlinge sowie unsere Zookauf- und Amazon-Wunschliste.

Wir wünschen allen für das neue Jahr 2026 Gesundheit, Glück, Zuversicht und viele schöne Momente.

Mit herzlichen und dankbaren Grüßen
Euer Team vom Tierheim mit seinen Schützlingen 🐾❤️

Foto: Fressnapf Lannesdorf

Gemeinsam für unsere Schützlinge – Danke für ein besonderes Jahr!

Liebe Mitglieder, liebe Tierpaten und liebe Unterstützer*innen,

ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu mit vielen neuen Herausforderungen und gemeinsamer Erfolge. Wir möchten von ganzem Herzen an alle Danke sagen.
Durch eure geschenkte Zeit, Spenden, Mitglied- und Tierpatenschaften, Adoptionen sowie das Teilen unserer Beiträge konnten wir etlichen Schützlingen aus unserem Tierheim ein tolles Für-Immer-Zuhause schenken.

Ein ganz besonderer Dank gilt jedoch unserem gesamten Tierheim-Team, Pflegestellen, ehrenamtlichen Helfern, PR- und Eventteam. Ohne euren täglichen Einsatz wäre die Arbeit in diesem Maße nicht möglich.
Im Tierheim werden unsere Schützlinge bei Wind und Wetter versorgt, kranke und verletzte Tiere gepflegt, Rettungen organisiert und es wird jedem einzelnen Tier Aufmerksamkeit und Zuwendung geschenkt. Diese Arbeit ist körperlich und emotional sehr fordernd und ihr stoßt oftmals an eure Grenzen – und dennoch seid ihr mit unermüdlichem Engagement und immer großem Herzen dabei. 

Wir wünschen euch allen und euren Familien einen guten Start in ein neues Jahr mit vollem Optimismus und gemeinsamer Kraft.

Viel Glück und Gesundheit für 2026.

Euer Team Vorstand

Kastrationswochen 12.01.2026 - 25.01.2026

Die jährlichen landesweiten Kastrationswochen (12.01.–25.01.2026) stehen wieder bevor!
Nutzt diese Gelegenheit und vereinbart einen Termin bei einem der teilnehmenden Tierärzt*innen. Für jede in diesem Zeitraum durchgeführte Kastration erhaltet ihr einen Zuschuss von uns – 50 € pro Kater und 80 € pro Katze.
Die Kosten für die Kennzeichnung mittels Chip übernehmen wir sogar vollständig.

Das schont nicht nur euren Geldbeutel, sondern hilft auch aktiv dabei, das Katzenleid in eurer Umgebung zu verringern. Das Angebot richtet sich nicht nur an Katzenhalter*innen, sondern auch an Betreuer*innen von Katzenkolonien.

Bitte übernehmt Verantwortung für eure Tiere und helft mit, die nächste Kittenflut zu verhindern. 🐾
Den genauen Ablauf sowie eine Übersicht der teilnehmenden Tierärzt*innen findet ihr in den Beiträgen.

Vielen Dank für eure Unterstützung und Teilnahme!

Wir lieben unseren Beruf.

Aber er ist nicht nur süße Kätzchen und Kuscheleinheiten – er ist auch körperlich und emotional extrem belastend. 
Wir reinigen unzählige Gehege, schleppen Futter, kümmern uns um medizinische Behandlungen.
Wir sehen fast täglich kranke Tiere, kämpfen um ihre Gesundheit und müssen manchmal hilflos zusehen, wie sie sterben.
Einige von uns nehmen sogar Tiere über Nacht mit nach Hause, weil wir sie nicht allein lassen können.
Diese Arbeit geht uns nahe. Wir tragen die Geschichten der Tiere mit nach Hause, manchmal auch die Trauer. Und trotzdem geben wir jeden Tag alles, um für unsere Schützlinge da zu sein.
Darum bitten wir euch um Verständnis:
 Wir sind Tierpfleger, keine Therapeuten. Wir können nicht zusätzlich alle menschlichen Sorgen und Schicksale auffangen.
Unsere Zeit und unsere Kraft sind begrenzt. Und sie gehören in erster Linie den Tieren, die ohne uns keine Chance hätten.
Wenn wir am Telefon nicht lange zuhören können oder eine Anfrage ablehnen müssen, bedeutet das nicht, dass uns euer Schicksal egal ist. Ganz im Gegenteil – oft nehmen uns diese Gespräche selbst mit… und das ist das Problem. Während wir versuchen, für euch da zu sein, warten hinter uns Tiere, die Medikamente brauchen, Gehege, die gereinigt werden müssen, und Notfälle, die keinen Aufschub erlauben.
Wir arbeiten am Limit. Und ja – wir bekommen auch oft die Wut und den Frust der Menschen ab, wenn wir nicht helfen können.
Wir kämpfen jeden Tag an vielen Fronten, für die, die keine Stimme haben. Bitte helft uns dabei, indem ihr uns den Raum gebt, unsere Kraft dort einzusetzen, wo sie am dringendsten gebraucht wird: bei den Tieren.
Und wenn euch etwas auf dem Herzen liegt: Sprecht mit Menschen, die für euch da sein können – Familie, Freunde oder im Zweifel auch professionelle Hilfe. Sie können euch auffangen, so wie wir es für die Tiere tun.
Danke für euer Verständnis und eure Unterstützung.

Euer Team vom Tierheim Remagen
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Tierheim Remagen am Limit - die meisten Hunde sind aus dem Ausland

Lesen Sie HIER den ausführlichen Artikel von SWR Aktuell (Copyright SWR)

Brandbrief

Zu viele Schnauzen für zu wenig Hände, die Tierheime sind am Ende!
 
Wir haben gemahnt, appelliert, aufgefangen und jetzt brechen wir unter der Last der in Not geratenen Tiere zusammen.
Wir können die Verträge mit den Städten und Kommunen kaum noch erfüllen, die Ämter sind überlastet und wir stehen nun vor einer stetig steigenden Anzahl an Hunden, für welche es keine Tierheimplätze mehr gibt.
 
Die Ursachen hierfür sind unter anderem:
 
– der unkontrollierte Handel mit Hunden (vor allem über das Internet) bzw. der illegale Welpenhandel,
– der übermäßige unkontrollierte Import von Hunden aus dem Ausland und die damit einhergehende Problemverlagerung nach Deutschland
– die fehlende Reglementierung für Zuchtverbände (Qualzucht, Sachkunde, Überprüfung etc.),
– die mangelnde Sachkunde der Hundehalter,
– der Fachkräftemangel in Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen,
– die veralteten Finanzierungsmodelle für Tierheime / gänzlich fehlende finanzielle Mittel,
– die unzureichende Ausbildung für Tierheimmitarbeiter,
– das fehlende Prozedere zur einheitlichen Anerkennung des Hundetrainer-Berufs.

Die Hunde werden, ohne Rücksicht auf gesundheitlichen oder verhaltensnotwendigen Zuchtausschluss, aus Profit-, Mode- und Optikgründen für den übersättigten Markt produziert.

Das Resultat des unüberwachten „Konsums“ der Hunde und fehlender/ falscher Erziehung sind Hunde, welche oft jahre- oder lebenslang im Tierheim verbleiben, immer häufiger krank und/oder verhaltensauffällig sind.
Die Vermittlung der Hunde stagniert aufgrund ausbleibender Nachfrage. Die Tierheimmitarbeiter arbeiten meist auf Mindestlohnbasis und/oder ehrenamtlich. Hierbei riskieren sie täglich ihre physische sowie psychische Gesundheit und werden häufig verletzt.
Die Bereitschaft der Hundehalter fachlich versierte Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist nicht ausreichend und die Beißvorfälle häufen sich.
Hundeschulen, Pensionen und andere tierheimähnliche Einrichtungen stoßen an ihre (Kapazitäts-)Grenzen.
Die Zahl der Hunde, welche jährlich im Tierheim abgegeben werden sollen, aber nicht aufgenommen werden können, bewegt sich bereits im vierstelligen Bereich – mit steigender Tendenz.
 
Verzweifelte Hundehalter lassen ihre Hunde durch Tierärzte töten, töten sie selbst oder versuchen, sie unter Angabe falscher Tatsachen im Tierheim abzugeben oder im Internet zu verkaufen. Hierdurch entsteht eine erhebliche Bedrohung für die neuen Halter, das Tierheimpersonal und gegebenenfalls Dritte. Optional werden die Hunde ausgesetzt und stellen hierbei eine potenzielle Gefahr für die Öffentlichkeit und sich selbst dar, wenn sie herrenlos durch unsere Städte, Dörfer und Wälder laufen.
 
Dieser Zustand ist nicht mehr tragbar, und deshalb fordern wir:
 
– nachhaltige Konzepte, sowie Maßnahmen für die Eindämmung und Überwachung des Hundehandels,
– eine fachlich fundiertere Ausbildung für Tierpfleger und erweiterte Qualifizierungsmöglichkeiten,
– einen Befähigungsnachweis für Neuhundehalter,
– die konsequente Durchsetzung des Qualzuchtverbotes, sowie ein Verbot der wahllosen, nicht reglementierten Vermehrung von Hunden,
– die Stärkung der Städte und Kommunen, um bestehende Gesetze und Verordnungen zum Schutz der Tiere entsprechend umzusetzen,
– konsequentere Kontrollen und Reglementierungen für den Import von Hunden aus dem Ausland,
– eine Registrier- und Kennzeichnungspflicht von Hunden,
– ein einheitliches Prozedere zur Anerkennung des Hundetrainerberufs,
– neue Finanzierungsmodelle für Tierheime und schnelle Hilfe in Notsituationen.

Zuständigkeit

Fund- und Abgabetiere, Beschlagnahmungen

Wir sind für den gesamten Kreis Ahrweiler sowie für die Gemeinde Wachtberg, vertraglich mit den einzelnen Gemeinden und Städten vereinbart, für alle Fundtiere *)Abgabetiere und Beschlagnahmungen zuständig. Hier erhalten Sie einen Überblick über das riesige Gebiet unseres Zuständigkeitsbereiches.

 

Adenau, Ahrbrück, Altenahr, Antweiler, Aremberg, Bad Breisig, Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Barweiler, Bauler, Bengen, Berg Birresdorf, Brenk, Brohl-Lützing, Burgbrohl, Dankerath, Dendebach, Dernau, Dorsel, Dümpelfeld, Eckendorf, Eichenbach, Fuchshofen, Galenberg, Geisdorf, Glees, Gönnersdorf, Harscheid, Heckenbach, Herschbroich, Hoffeld, Hohenleibach, Holzweiler, Honerath, Hönningen, Insul, Jammelshofen, Kalenborn, Kaltenborn, Karweiler, Kempenich, Kesseling, Kirchsahr, Königsfeld, Kottenborn, Lantershofen, Leimbach, Leimersdorf, LInd, Mayschoß, Meuspath, Müllenbach, Müsch, Niederdürenbach, Niederzissen, Nierendorf, Nürburg, Oberdürenbach, Oberzissen, Ohlenhard, Pomster, Quiddelbach, Rech, Reifferscheid, Remagen, Ringen, Rodder, Schalkenbach, Schuld, Senscheid, Sierscheid, Sinzig, Spessart, Trierscheid, Vettelhoven, Waldorf, Wassenach, Wehr, Weibern, Wershofen, Wiesemscheid, Wimbach, Winnerath, Wirft.

Adendorf mit Klein Villip, Arzdorf, Berkum, Fritzdorf, Gimmersdorf, Holzem, Ließem, Niederbachem, Oberbachem mit Kürrighoven, Werthoven, Züllighoven.

Das sind wir!

Die verdiente Würde der Tiere wiederherstellen und Sie mit neuen und dankbaren Besitzern vereinen war der Ursprungsgedanke, welcher zur Gründung des Tierheims geführt hat. 

Das ist nun schon über 60 Jahre her, aber an der Grundidee hat sich nichts geändert, denn das Tierwohl und die Tiergesundheit sind unsere Leitmotive. Aus dieser Einstellung schöpfen wir die Kraft, die notwendig ist das Schicksal der Tiere zum Besseren zu verändern. Die glücklichen Augen unserer Fellnasen und die Reaktionen der neuen Besitzer zeigen uns täglich, dass wir immer noch auf dem richtigen Pfad sind.

Sie möchten mehr über das Team hinter dem Tierschutzverein erfahren? Dann lernen Sie uns doch einfach kennen und erfahren Sie mehr über die Arbeit in einem Tierheim.

Futter bestellen und spenden

Wenn Sie sich über folgenden Link in unserem Partner-Shop registrieren, erhalten wir für jede Bestellung eine Spende.

Jede Spende hilft!

Unser Tierschutzverein finanziert sich zum Großteil durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Besonders hierauf sind wir angewiesen, da wir die Kosten für Futter und Streu sowie die hohen Tierarztkosten ohne diese Unterstützung nicht tragen können.

Wir würden uns sehr freuen, wenn du uns mit einer Spende bei unserer Tierschutzarbeit und der Versorgung der Katzen unterstützt.

Jeder Betrag hilft uns dabei, die vielen Fellnasen zu versorgen, um die sich unsere Ehrenamtler täglich kümmern.
Wir danken dir ganz herzlich für deine Unterstützung – ohne dich wäre die Versorgung unserer Schützlinge nicht möglich.

Wir sagen von ♥en DANKE!

Spendenkonten

Kreissparkasse Ahrweiler

IBAN: DE14 5775 1310 0000 4107 87

BIC: MALADE51AHR

VR Bank RheinAhrEifel eG

IBAN: DE74 5776 1591 0201 8159 00

BIC: GENODED1BNA
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Öffnungszeiten

täglich (auch feiertags)

von 14:30h bis 17:00h und nach Vereinbarung.

Dienstag geschlossen!!!

Telefonzeiten

täglich

08:00 – 12:30 Uhr und 14:30 – 17:00 Uhr

Gassigängerzeiten

täglich (nur ausführen der Hunde!)

08:00 – 12:15 Uhr und 14:30 – 17:00 Uhr